Tabus Trick-Kiste: „High Five“

High FiveDa wir nun zwischendurch wieder ein wenig mehr Zeit haben, tricksen Tabu und ich gerne wieder. Wie ich das mit meinem Second-Hand-Hund angegangen bin und angehe, wollen wir Euch in der neuen Rubrik „Tabus Trick-Kiste“ erzählen. Sicherlich gibt es zu den „einfachen“ Tricks schon unzählige Anleitungen, Videos etc. Aber wir beschreiben ja unseren Weg. Wer ihn lesen mag, darf dies dann auch gerne tun 🙂

Im ersten Teil geht es um den Trick „High Five“, auf deutsch „Gib Fünf“. Auf dem Bild oben könnt ihr bereits sehen, wie das Ganze dann in etwa aussieht (auf dem Bild bereits auf Ferne).

Was ihr hierfür benötigt:

* Einen Hund (Euren oder den Pflegi etc.)
* das Traum-Leckerli (bei uns ist es Fleischwurst)
* Geduld
* Eure Stimme
* Eure Hände

Also habt ihr ja eigentlich schonmal 80% parat und müsst es nicht anschaffen, das ist doch schonmal eine gute Grundlage 🙂

Wenn Euer Hund bereits Sitz kann, ist dies von Vorteil für diesen Trick. Falls nicht, solltet ihr es der Einfachheit halber vorher trainieren (einen Beitrag hierfür gibt es nächsten Mittwoch).

Ihr bringt Euren Hund zunächst ins Sitz. Dann nehmt ihr das Stückchen Leckerli, das ihr vorbereitet habt (muss erstmal nur zu Geruchszwecken dienen) und macht eine Faust darum. Dann bietet ihr Eurem Hund die Faust mit dem Leckerli an und lasst ihn dran riechen. Wenn Euer Hund „wild“ auf das Leckerli ist umso besser, denn dann wird er sehr schnell intensiver an dem Leckerli schnuppern.

Das macht ihr solange, bis Euer Hund versucht mit der Pfote an das Leckerli zu kommen. Er versucht dann quasi dran zu kratzen. In dem Moment lobt ihr ihn und gebt ihm das Leckerli. Wiederholt dies solange, bis Euer Hund von alleine die Pfote auf die Faust legt und lobt und belohnt ihn dann.

Wenn dies sicher sitzt, dann bringt ihr das Markerwort hinzu. Sobald Euer Hund die Pfote auf die Faust legt (bei uns ist es die Faust, ihr könnt aber auch ein anderen Handzeichen wählen), sagt ihr das Markerwort. Bei uns heißt es „Five“.

Und nun heißt es Wiederholungsarbeit leisten, bis alles sitzt. Versteht Euer Hund zwischendurch nicht mehr was ihr von ihm erwartet, so fangt einfach wieder einen Schritt zuvor an.

Das wäre der Idealfall. Für die anderen Fälle, bedarf es einfach ein wenig mehr Geduld und ggf. öfter von vorne anfangen.

Sitzen das Markerwort mit der entsprechenden Handlung, könnt ihr das Leckerli ausschleichen und per Stimme und Streicheln loben.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Üben 🙂

Liebe Grüße

Melanie

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3 Kommentare

  1. Das war eine klasse Erklärung … so habe ich das bei uns auch trainiert 🙂 Wobei ich bei Shadow da etwas Probleme hatte (Jugend, zu gierig …) – aber es klappte dann ganz schnell, als er gesehen hat, was Cara macht 😉 Also ein „Vorturner“ kann auch eine Hilfe sein.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

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