„Tabu Nein!“

Tabus Welt Blog
Am Frühstückstisch.  „Tabu Nein!“ Das ist mein Salami-Brötchen, tönt es von unserer Kleinen. Tabu ist wieder auf Raubzug und tut so als würde er selbst nie etwas zu essen bekommen in dieser Familie. Mir hallen die Worte meiner Trainerin in den Ohren: „Langsam mußt du aber ein wenig aufpassen bei ihm!
Alles klar, wir wiegen wieder alles fein ab, zum Leidwesen von Tabu der denkt er würde jetzt prompt verhungern. Sicherlich auch eine Marotte aus Kinder- und Jugendtagen bei ihm, da er bevor er im Tierheim landete sich wohl wirklich alles erhaschen mußte um nicht „vor die Hunde zu gehen„.

Tabu ist nun nicht zu dick, aber nun gen Winter wird er etwas gemütlicher. Liegt wohl auch daran das er inzwischen das Vertrauen in uns hat und die Bequemlichkeit von Wärme, Geborgenheit und Faulenzen für sich entdeckt hat. Nicht das er nicht mehr rennt und springt draußen, aber er richtet sich seine Pausen dann auch ein.

Anfangs hatten wir schon mit ihm trainiert, das er entweder auf seinem Platz liegt oder unterm Tisch. Wahrscheinlich war das schon 1 Option zuviel damals. Nun ja eine Zeitlang ging das gut und wir bzw. die Kinder konnten in Ruhe frühstücken. Aktuell ist es so, das Tabu bei den Kindern ziemlich aufdringlich ist und versucht wo es geht sich das Salami-Brötchen etc. zu erhaschen. Welche Methoden er hier anwendet zeugt zwar von Super-Intelligenz, ist allerdings nicht erwünscht.

Daher fällt der Satz „Tabu Nein!“ recht häufig aktuell, worauf hin er auch abläßt, allerdings nur kurzzeitig. Zum Glück haben wir auch zwei willensstarke Kinder, so daß Tabu z.B. bei unserer Kleinen – knapp 3 Jahre alt – einen regelrechten Einlauf kassiert, wenn er es versucht. Es wird nicht gehauen oder getreten, aber auf den Mund gefallen ist sie nicht.

Also ist es gerade an der Zeit – um des Friedens willen am Frühstückstisch – diese „Baustelle“ fein säuberlich wieder zu flicken. Bei so einem futtergierigen Hund sicherlich ein Kinderspiel.

Liebe Grüße

Melanie

 

 

 

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