Rückblick 01/18: Team-Test Vorbereitung

0118b.jpgLaufen, Hund ins Sitz, Leine fallen lassen und ein paar Schritte entfernen. Wieder an den Hund rangehen, loben, Leine wieder aufnehmen. Ein Teil unserer Übungen in Vorbereitung auf den Team-Test. Wir wollten Euch ja nach Bekanntgabe unseres 2018-Vorsatzes einen monatlichen Rückblick geben, wie unsere Übungseinheiten für den Teamtest 2019 so verlaufen.
Die erste Hürde für Tabu im Januar war, das die Trainingsstunden erstmal von 10 auf 13 Uhr verschoben wurden. Der Grund hierfür war eine Gruppentrennung nach Anfänger und Fortgeschrittene, da wir inzwischen wirklich eine große Truppe sind. Für Tabu stand die Welt da Kopf, denn sein Zeitplan war ausser Kontrolle. Ob wir bei den Fortgeschrittenen so richtig sind, wird sich zeigen 🙂 An manchen Tagen sage ich mir: „Gut passt, war super heute“ und es gibt Tage, an denen ich mich frage was ich in dieser Gruppe mache und ob wir einfach gnadenlos alles innerhalb 1 Woche verlernt haben.

Aber egal, von nichts kommt nichts und wir bleiben weiter dran. Im Januar haben wir viel am Grundgehorsam und der Aufmerksamkeit gearbeitet. Aufmerksamkeit ist für Tabu noch zeitweise wirklich schwer, denn außenrum passieren doch soviel super tolle Dinge, die er scheinbar immer mit erleben muß. Sei es der seitlich liegende Grashalm, der gerade so wohlduftend riecht das man seine Pinkelmarke drüber setzen muss oder der Schnee der so viel leckerer schmeckt als Frauchens Leckerlis (und wir sind schon bei Würstchen-Leckerli).

Tja Grundgehorsam. In den 1 1/2 Jahren, die Tabu bei uns ist hat er diesen kennengelernt. Die Kommandos Sitz, Platz und Bleib sind ihm definitiv nicht fremd. Doch auch hier gibt es Tücken, die ein eigentlich gut sitzendes Kommando auf die Probe stellen. Leicht Matschiger Boden zum Beispiel. Wenn Tabu hier das Kommando „Down“ (bei uns Platz) bekommt, wird das Ganze eher zu einem maulenden Quietsch-Tanz der besonderen Art. Platz machen auf Schnee? Kein Ding! Auf Gras? Klaro null Problem! Auf Stein? Ach mit links! Aber wehe der Boden ist vom Tau mal leicht angematscht…..Dazu sei gesagt, das Tabu ein Husky-Schäferhund-Mix ist, dem das eigentlich mal so gar nichts ausmachen sollte, Fell ist ja genug da.

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Das Training die Woche darauf lief dann so ab, das ich mich fragte ob ich vielleicht doch im falschen Film gelandet bin. Tabu fand Platz (es lag noch Schnee) scheinbar super cool diesmal und glänzte damit die ganze Stunde durch. Unsere Trainerin meinte auch: „Was hast du denn? Der macht doch super Platz!“ Ja in der Tat, er machte super Platz….aber eigentlich war Kommando Sitz angesagt. Also machte er in dieser Trainingsstunde kaum noch Sitz, dafür ständig Platz. Ich war verwirrt.

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Also haben wir unterm Strich eigentlich 3 Schwachpunkte, die trainiert werden wollen. Mein Hund soll jetzt nicht ständig lechzend an mir kleben, aber wenn wir „arbeiten„, dann soll er auch bei der Sache sein. Denn Tabu ist der Erste, der anfängt den Stillstand-ist-der-Tod-Tanz aufzuführen, wenn er mal für 1 oder 2 Minuten still sitzen soll.

Wenn Tabus Aufmerksamkeit vorhanden ist, dann klappen die Kommandos, Tricks usw. wie am Schnürchen. Doch geht die Aufmerksamkeit verloren, dann ist es ein Stück Arbeit diese wieder hervor zu kitzeln.

Aber wir haben ein Ziel und wollen dies auch erreichen. Nicht um einen Zettel anschließend in der Tasche zu haben, sondern aneinander zu lernen und weiter zusammen zu wachsen.

Liebe Grüße

Melanie

 

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