Löwenzahn – Fit und vital durch das Frühjahr

Fit und vital durch das Frühjahr

Das Frühjahr erblüht in seinen schönsten Farben. Ob Blümchen oder Bäume, sie scheinen sich ein farbliches Wettrennen zu liefern. Gegen weiß, rosa und pink haben die Wenigsten etwas einzuwenden. Doch die Farbe gelb scheint bei Einigen ein Dorn im Auge zu sein. Doch wir Kräutertanten lassen uns davon nicht beirren und ziehen los um die gelbe Blütenpracht in etwas Heilvolles zu verwandeln. Die Rede ist vom Löwenzahn.

Freude und Missfallen

Auch als Pusteblume bekannt, zaubert sie den Kindern im Sommer ein Lächeln auf das Gesicht, wenn die Schirmchen mit dem Luftstoß des Pustens hinfort segeln. Zum Ärgerniss mancher Gärtner, die im nächsten Jahr ebenfalls eine gelbe Blütenpracht im Garten verzeichnen dürfen.

Der Löwenzahn ist eine Pflanze mit einer kräftigen Pfahlwurzel und wird ca. 30 cm hoch. Und es ist eine sehr schlaue Pflanze, denn je mehr man sie abmäht umso flacher macht sie sich und wächst dennoch fröhlich weiter. Angepasst an Veränderungen eben, macht sie es dem Gärtner mit dem englischen Rasen nicht besonders einfach. Doch man könnte sich die Pflanze ja auch zu Nutze machen, so wie ich das vor langer Zeit angefangen habe.

Fit und Vital durch den Frühling

Nutzung des Löwenzahnes

Die jungen Blätter des Löwenzahns machen sich zum Beispiel wunderbar in einem frischen Frühlingssalat. Die Blüten können getrocknet werden und über den Auszug zu einer Essenz einer Salbe dienen. Wer als Haustier ein Kaninchen besitzt, wird sich einige Pluspunkte sammeln, wenn die Fellnase den leckeren Löwenzahn knabbern darf. Aber generell profitieren Tiermütter im Frühjahr mit ihren Jungen von der gelben Pflanze, denn sie beinhaltet viele Stoffe, die Vitalität fördern.

Guter Löwenzahn vs. schlechter Löwenzahn

Ebenfalls eingesetzt wird der Löwenzahn in Form von Tees, bei Verdauungsproblemen, Hautkrankheiten, Diabetes und Leberleiden. Im 18. Jahrhundert wurde belegt, das diese Pflanze die Leber unterstützt und die Galle anregt. Dafür sorgen die Bitterstoffe, die diese Pflanze enthält. Damit sie nicht ganz so bitter schmeckt, wurde über die Zeit der Bitterstoffanteil wegselektiert. Ebenfalls dazu geführt hat die übermäßige Düngung.

Inhaltsstoffe des Löwenzahnes

Folgende Stoffe sind im Löwenzahn enthalten. Inulin, Glykoside, Mineralsalze, Gerbstoffe und Bitterstoffe. Von der Pflanze kann sowohl Mensch als auch Tier profitieren. Während Nager und Vögel sich an den Sämereien gut tun, nutzen Mensch und Tier die Blätter, Wurzeln, Knospen, Blüten und Blütenstängel. Die Sämereien bieten einen guten Fettlieferanten, während die Knospen einen über die Pollen mit wichtigen Aminosäuren und Vitaminen versorgen.

Einen guten Löwenzahn erkennt ihr an stark gezähnten und kräftig grünen Blättern. Sind die Blüten hingegen sehr groß, die Blätter hell und die Blätterzähnung etwas gedehnter, spricht dies für einen überdüngten Standort. Dies bedeutet auch, das weniger Wirkstoffe in der Pflanze enthalten sind.

Anwendungsbereiche des Löwenzahnes

Den Löwenzahn kann man für verschiedene Bereiche sowohl innerlich als auch äußerlich anwenden. Seine Anwendung findet der Löwenzahn oft zur Entgiftung oder bei Hautirritationen. Die pulverisierte Wurzel kann man dem Hund mit ins Futter mengen. Blütenknospen können dem Futter frisch hinzugegeben werden. Auf eines sollte man allerdings achten. Löwenzahn ist in seiner Entgiftung auch harntreibend. Also den Hund dann vielleicht in dieser Phase öfter mal vor die Tür lassen 🙂

Abschließend gebe ich Euch noch mein Rezept für die Löwenzahnsalbe mit auf den Weg, damit Eure Hundehalter-Hände geschmeidig bleiben und Eure Muskeln Entspannung finden.

Das Grundrezept ist ansich immer gleich und wird mit den Blüten ergänzt. Die ganze Anleitung findet ihr hier (das Prinzip ist immer gleich , nur die Blüten ändern sich)

Löwenzahnsalbe für Hund und Mensch

Liebe Grüße

Eure Melanie

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