Eigener Kräutergarten | Gesundes für den Hund

Man merkt es inzwischen deutlich, der Herbst schreitet mit großen Schritten voran. Nebel die über die Felder ziehen, das bunte Blättermeer auf dem Rasen oder die purpurroten Blätter des Weines, der sich über die Bäumen rankt, verleihen dem Herbst einen absolut traumhaften Charme.

Doch für die Gärtner unter uns fängt jetzt im Herbst auch schon die Gartenplanung für das Kalenderjahr 2019 an. Gibt es Umgestaltungen im Garten, benötigen die Sträucher und Bäume noch einen Rückschnitt oder was soll im Frühjahr angepflanzt werden? Wir sind mit dem Rückschnitt zum Glück schon fast durch und umgestaltet wird dieses Jahr nicht. Also kann ich mich voll und ganz der Planung, was denn 2019 in die Beete soll, widmen.

Durch meine Umorientierung im Beruf, verändert sich auch mein Gartenbild. Habe ich bisher immer Salat, Küchenkräuter und Gemüse angepflanzt, wird es dieses Jahr ein wenig anders aussehen. Hier möchte ich Euch ein wenig mitnehmen, in meine Planung für 2019.

Zuerst schaue ich immer, wo möchte ich was hinpflanzen. Denn ich habe keine Lust im Sommer dann von A nach Z und zurück nach C zu suchen, sondern ich will wissen wo was steht. Struktur eben. Also teile ich mir den Garten vorab schon mal ein, in meinem Fall in drei Bereiche. Diese sehen wie folgt aus:

Bereich A

Dieser Bereich ist mein Teekräuter-Reich. Vor einigen Jahren haben wir unter einem Pflaumen- und zwei Kirschbäumen einen Sandkasten für die Kinder angelegt. Das fand Melanie aber wieder zu langweilig und baute mit dem Herzensmann gemeinsam aus Granitsteinen ein niedriges Hochbeet drumherum. Die Bepflanzung sollte eine Mischung aus Tee- , Küchenkräutern und Naschereien für die Kindern werden. Also wachsen dort inzwischen:

* verschiedene Minzartzen (zum Beispiel Mochitominze, Englische Minze, Berryminze, Pfefferminze, Erdbeerminze und vieles mehr)
* Orangenoregano, Zitronentyhmian und Currykraut
* Ysop, Schopfsalbei und Walderdbeeren

Da die Minze sehr wachstumsreich war, sind die Walderdbeeren etwas verschwunden und haben schon 2018 einen anderen Platz gefunden. So wird dieser Bereich also ein reiner Teekräutergarten mit vereinzelt Küchenkräutern. Hier werde ich wahrscheinlich noch Zitronenmelisse einpflanzen, da diese im Garten selbst schlecht wächst. Hier finden sich für Tabu ja schon einige nutzbare Pflanzen wieder (Minze, Melisse, Salbei, Walderdbeeren, Oregano undThymian).

Bereich B

Dieser Bereich umfasst meinen Steingarten im vorderen Bereich des Grundstückes. Hier wächst aktuell vermehrt mehrere Sorten Salbei, die wir im Herbst zurückschneiden und trocknen für die Husten- und Halswehzeit im Winter (auch für den Hund). Auch hier sind vereinzelt Küchenkräuter wie Bohnenkraut, Schittlauch, Petersilie und Schnittknoblauch zu finden. In einem Eckchen am kleinen Teich findet sich Lavendel wieder, den ich 2019 ebenfalls erweitern möchte. Lavendel verströmt einen super schönen Geruch im Sommer, zieht Bienen und Libellen an und ist als Heilpflanze für Mensch und Tier einfach ein Muß in meinem Garten. Neben der heilenden Wirkung von Lavendel, gesellt sich im Steingarten auch Hauswurz dazu. Lange Zeit bei mir nur ein hübsches Steingartenpflänzchen, ist sie doch stark in den Gebrauch gekommen, wenn es um Nietnägel (eingerissene Haut am Fingernagel) bei den Kindern geht oder bei entzündeten Hautstellen bei Mensch und Tier.

Bereich C

Dieser Bereich ist optisch so unspektakulär wie eine Schuhsohle, dafür für mich am effektivsten im Sommer. Meine Maurerkübel! Vierzehn Stück davon zieren mit ihrem wunderschönen schwarzen Farbton meine Terrasse. Ein echter Hingucker im Winter kann ich Euch sagen….aber naja wie schon gesagt, sie sind im Sommer sehr effektiv. Dort habe ich bisher immer unsere Küchenkräuter, Salate und Gemüse gepflanzt, doch dieses Jahr soll es etwas anders werden. Seit ein paar Jahren stelle ich selbst Ringelblumensalbe her, aus den Blüten der Pflanzen, die wir im Frühjahr gesät, gehütet und betüddelt haben. Ihren Einsatz fand die Salbe in unserem Haushalt bisher bei Windelpopos, Wundheilung generell, trockenen Hautstellen (auch trockenen Lippen) und so weiter. Doch ich möchte die Kräuter und Salben auch in meinem Beruf nutzen. Und so schaue ich dieses Jahr, welche Kräuter ich wofür dieses Jahr im Tierreich benötige.

Einen Großteil habe ich ja bereits im und außerhalb (Brennessel, Birke, Löwenzahn, Gänseblümchen zum Beispiel) des Gartens stehen, so daß ich diese Pflanzen und Kräuter nur erweitere, wenn gerade mal ein Pflänzchen eingegangen ist oder ich weiß, das ich 2019 ein größere Menge davon benötige, wie zum Beispiel beim Lavendel und der Zitronenmelisse.

Ansonsten gehe ich die Liste der Kräuter für Tiere durch und suche mir raus, was für mich beziehungsweise uns passt. So sieht die Bestell-Liste für 2019 folgende Pflanzen und Kräuter vor:

zur Salbenherstellung

* Ringelblume
* Vogelmiere
* Beinwell
* Kamille

zum Füttern

* Petersilie
* Lavendel (wobei ich hier mal schaue, ob ich nicht schon eine „fertige“ Pflanze kaufe)
* Basilikum
* Majoran
* Spitzwegerich
* Rosmarin

Soweit denke ich erstmal ist das eine gute Aufstellung für 2019. Wie sieht es in Euren Gärten aus und nutzt ihr die Pflanzen und Kräuter auch für Eure Vierbeiner?

Liebe Grüße

Eure Melanie und Tabu

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