Unheilbringer schwarzer Hund

Schwarze Hunde sind schlecht bis gar nicht vermittelbar. Doch warum? Durch Tabu verfolge ich nun seit Jahren die „Tierheim-Szene“ und muss feststellen, das in meinem Fall bei „Pro Dog Romania“ diese Situation oder Aussage immer wieder auftritt.

Ich habe mich mal quer durchs Internet gelesen und musste unterm Strich feststellen, das der Ursprung des Ganzen eher dem Nessi-Hype ähnelt. Ein erfundenes Wesen, das von der Menschheit aber als schon fast real angesehen wird. Aufgetaucht oder gesichtet wurde es bislang noch nicht.

schwarze hunde als unheilbringer

Der britische Volksglauben

Der britische Volksglauben lehrt also die Menschen, das sie vor schwarzen Hunden Angst haben müssen. Doch es ist ja nicht so, das diese Angst und der Respekt bei den Briten bleibt. Nein, dieser Glauben schwappt auch in andere Länder über. Der schwarze Hund gilt als Unheil-Bringer, geisterhaftes Wesen und als Zeichen das er den Tod bringt. Zudem sollen schwarze Hunde um einiges größer sein als ihre „hellen“ Kollegen und leuchtende Augen besitzen.

Hm….also wenn ich im dunkeln mit Tabu Gassi gehe und er angeleuchtet wird, floreszieren seine Augen auch und hey ich lebe noch!

Zurück zur Nessy-Theorie. Nun heisst der schwarze Hund in England nicht Nessy, sondern Black Shuck. Bis hin zu den Wikingern wird er als haariger Dämon bezeichnet. Er spukt in der Dunkelheit durch verschiedenen Ortschaften Englands. Natürlich trifft man diesen Hund auch nie bei Helligkeit, sondern in dunklen Gassen, an Grabstätten etc.

Black Shuck, der Hund von Baskerville und Barghest

Menschen sollen ihn bereits zweimal gesichtet haben. Dem einen von ihnen hätte er wohl die Hand verbrannt, wie auch immer ein Hund DAS anstellen mag. Der zweite von ihnen hätte gesehen, wie der Hund sich die Balken in einer Kirche entlang schwingt. Hey, ein Tarzan-Hund!

Nun verbreitet aber nicht nur der gemeine Black Shuck Angst und Schrecken. Nein, den Briten reicht es nicht an Nervenkitzel und so kommen noch zwei weitere Kandidaten auf die Leinwand. Das wäre zum einen der Hund von Baskerville und Barghest. Gemeinsam bringen sie Angst und Schrecken in die Welt und einen ganz bescheuerten Volksglauben.

Ich schaue auch  gerne Filme, auch mal solche oder lese Bücher….allerdings sollte man die Kirche vielleicht im Dorf lassen und schauen was davon Fiktion und Realität ist.

Man sollte realistisch bleiben

Es gibt sicherlich genügend helle Hunde, die im Leben viel durchgemacht haben und dadurch auch so ihre Probleme mit sich bringen. Aber jeder Hund hat eine Chance ein angenehmes Leben zu haben und dies sollte nicht nach Fellfarbe entschieden werden.

Liebe Grüße

Melanie

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