Autotraining

Hallo zusammen, heute gehen wir in meinem Dasein mal etwas in die Vergangenheit, nämlich zum September 2016. Das Thema sich heute um das Auto-Training drehen.

Als meine neue Familie im Tierheim war um mich dort abzuholen, musste ich zwangsläufig ja Auto fahren, da das Tierheim vom neuen zu Hause eine dreiviertel Stunde entfernt war. Von meiner mir bekannten Tierpflegerin wurde ich ins Auto gehoben und der Kofferraumdeckel ging zu. Klar es lagen Leckerlis im Kofferraum, aber hey wer braucht die denn wenn man nicht weiß was vor sich geht – ich nicht!

Auf der Fahrt winselte ich also, in der Hoffnung wieder aus dem Auto raus zu können. Ich wollte wieder mit meinem Kumpels die letzten Monate über die Grünflächen toben und meinen routinierten Ablauf haben. Mein neues Frauchen fuhr dann rechts ran, öffnete den Kofferraum und ging mir mir im anliegenden Waldstück ein wenig laufen, da sie dachte ich müsse mich wohl auf Grund des Winselns unter anderem auch erleichtern. Kurz darauf gingen wir wieder zum Auto zurück und ich setzte mich brav davor mehr aber auch nicht. Die glaubte doch nicht wirklich, das ich DA wieder einsteige. Aber Frauchen sah das anders und kurzerhand hob sie mich ins Auto und sagte unter Streicheleinheiten: „Wir sind bald zu Hause, keine Angst.“

Okay…..irgendwie strahlte das Vertrautheit aus, so daß ich den Weg bis ins neue zu Hause irgendwie meisterte.

Da ich soviel Angst vor dem Auto hatte, da langer Kofferraum und dunkel ließ Frauchen mich damit eine Weile erstmal in Ruhe. Allerdings sollte es dann bald zum Hundetraining gehen, so daß ich wieder ins Auto musste. Ich hatte aber keine Lust reinzuspringen, also hob Frauchen mich die ersten Male ins Auto und wir fuhren los. Beim Training hatte ich sehr viel Spaß, so daß es im Auto gar nicht mehr so schlimm war. Da ich nun aber kein Fliegengewicht bin, fing Frauchen an mit mir zu trainieren das ich alleine reinspringe. Mit damals 2 Jahren war ich ja nun auch noch nicht so verknorrt, das ich das nicht hinbekommen würde.

Also nahm sie mich an Geschirr und Leine und ging mit Leckerlis Schritt für Schritt mit mir ans Auto. Dafür bekam ich schon eine Belohnung, wie cool war das denn. Als wir dann sicher vor dem Auto waren, setzte sie sich einfach auf den Rand des Kofferraumes und legte das Leckerli ziemlich weit vorne hin, so daß ich mit ein wenig Halsrecken ran kam. Auch hier ein Lob, man bin ich gut! Dies ging immer soweiter, und irgendwann lag das Leckerli dann hinten im Kofferraum. Geheuer war es mir nicht, aber ich versuchte mein Glück. Angespannt bis in die Rutenwurzel kletterte – ja richtig gelesen ich kletterte und sprang nicht – ins Auto und holte mir das Leckerli. Schnell wieder raus dachte ich, denn jeden Moment könnte ja die Klappe kommen. Gut ich war draussen, aber Frauchen saß immer noch entspannt am Rand des Kofferraumes und quietschte Lobeshymnen auf mich. Mit der Zeit wurde ich immer mutiger, so daß ich auch auf den Befehl „Hopp“ ins Auto sprang und drin blieb. Frauchen fuhr mit mir anfangs auch überall hin und zeigte mir die Umgebung. Wieviel es zu entdecken gibt, wahnsinn.

Inzwischen liebe ich mein Auto und nehme dort auch einfach Platz wenn der Kofferraum zum Autoputz offen steht. Soll Frauchen doch um mich rum putzen 🙂

In diesem Sinne, habt Mut und vertraut auf Euer Herrchen/Frauchen, es lohnt sich!

Euer

Tabu

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